Black Shark 2 (DCS)

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Black Shark 2
BS2 eng.jpg
Entwickler Eagle Dynamics
Publisher The Fighter Collection
Version 1.5.7 Update 1
2.1.1.8491 Update 2
Plattformen PC
Genre Flugsimulation
Spielmodi Singelplayer
Multiplayer
Media Download, DVD
Sprache Deutsch, Englisch, Russisch,
Französisch, Spanisch
Steuerung Tastatur, Joystick,
Maus, TrackIR, Pedale
Shop Zum DCS Shop
Altersfreigabe USK16 neu2.svg PEGI 12.svg


InGame Icon

Black Shark ist der erste Flugsimulator aus der Digital Combat Simulator-Reihe. Der Spieler steuert in dieser Simulation den Kamow Ka-50 Militärhubschrauber. Die Besonderheit liegt in einer fast vollständigen und detailgetreuen Simulation des Cockpits und der Flugeigenschaften.

In Zusammenarbeit mit dem Hubschrauberhersteller Kamow wurden das Cockpit, das Modell des Hubschraubers und die Flugeigenschaften im Computer dem Original entsprechend modelliert. Zur Visualisierung der Simulation verwendet Eagle Dynamics (ED) die weiterentwickelte The Fighter Collection Simulation Engine, die schon in Lock On zur Anwendung kam. Der Spieler kann Trainingsmissionen, Einzelmissionen und in einem semi-dynamischen Kampagne-Modus fliegen. Nach jedem Flug wird eine Auswertung der Mission angezeigt. Flüge können aufgezeichnet und als Tracks gespeichert und weitergegeben werden. Die Tracks können später im Programm wiedergegeben oder als AVI-Datei exportiert werden.

Systemvoraussetzungen

Mindest Systemvoraussetzungen Empfohlene Systemvoraussetzungen
64-bit Windows 7/8/10 7/8/10
Intel Core i3 Core i5+
Arbeitsspeicher 8 GB 16GB
Festplatte 30 GB 30 GB
Grafikkarte 2 GB RAM (AMD, NVIDIA) NVIDIA GeForce GTX780 / ATI R9 290 DirectX11 oder besser



Einführung

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Die ersten Ka-50 Statustests (die Bewertung der Flugcharakteristika) begannen Mitte 1991. Im Januar 1992 wurde das erste Serienmodell des Ka-50s zum GUT Testzentrum für weiterführende Tests überführt. Diese begannen im Februar und beinhalteten die Beurteilung der Kampfeffektivität. Kurz darauf betrat der Ka-50 die Weltbühne. Im März 1992 hielt Chefdesigner General Sergei Mikheyev auf einem internationalen Symposium in Großbritannien eine Rede über den neuen Hubschrauber. Dort wurde auch die neue Bezeichnung des Helikopters das erste Mal erwähnt. Im August 1992 nahm der dritte Ka-50 Prototyp an der Mosaeroshow-92 Ausstellung in Zhukovsky (nahe Moskau) teil.

Im September 1992 wurde eine Serienmaschine das erste Mal auf der Farnborough Air Show in Großbritannien vorgestellt, und sie war sofort der Star der Ausstellung. Der fünfte Prototyp (mit schwarzer Lackierung) spielte die Hauptrolle in einem Film namens „Black Shark“, seitdem wird der Name „Black Shark“ (deutsch: Schwarzer Hai) mit dem Hubschrauber assoziiert. Der Ka-50 nahm seit 1992 an allen bedeutenden Flugshows teil.

Am 28. August 1995 wurde dann auf ein Dekret des russischen Präsidenten hin der Ka-50 in den Dienst der russischen Armee gestellt.

Allgemeines Design

Techn. Daten

Der Ka-50 ist ein einsitziger Kampfhubschrauber mit Doppelrotor (Koaxialrotor). Er wird durch zwei Turbowellenturbinen angetrieben und besitzt ein Dreibein-Fahrwerk.

In der Loadout-Auswahl
Typ Kampfhubschrauber
Besatzung 1
Länge 17,68 m
Hauptrotordurchmesser 14.45 m
Höhe 4,31 m
Leergewicht 7700 kg
Max. Startgewicht 10800 kg
Max. Treibstoff 2400 kg
Max. Fluggeschwindigkeit 350 km/h
Max. Mach at height Keine Angaben
Max. Mach at S/L Keine Angaben
Gipfelhöhe 5070 m
Reichweite 450 km
G Obergrenze Keine Angaben
Normale G Keine Angaben
Schubleistung Keine Angaben


Cockpit

Das Cockpit des Ka-50 umfasst mehrere Instrumentenpanels mit Anzeigen für Flugparameter, Systemstatus, Triebwerksbedienung und -überwachung, Steuerungspositionen und Systemwarnungen. Bedingt durch die einsitzige Auslegung des Ka-50-Cockpits müssen alle Flug- und Waffensystemkontrollen durch den Piloten erreichbar sein. Im Gegensatz dazu sind diese bei der konventionellen Tandemauslegung von Kampfhubschraubern meistens auf beide Cockpits aufgeteilt. Dieser Umstand führte zu einem Cockpitlayout mit sehr vielen Funktionen und einer auf den ersten Blick eher einschüchternden Wirkung.

Viele der Instrumente sind mit „tool tips“ versehen, die Kurzinformationen zu den Funktionen enthalten und angezeigt werden, wenn sich der Mauszeiger darüber befindet. Damit wird dem Piloten eine nützliche Hilfe zum Merken der vielen Funktionen an die Hand gegeben. Diese „tool tips“ können bei Bedarf im Optionsmenü ein- und ausgeschaltet werden.

Rumpf

Der Rumpf des Ka-50 besteht aus einer nicht-druckbelüfteten Struktur in Halbschalenbauweise, er ist rechtwinklig zur Mittelsektion in mehrere Unterabteilungen aufgegliedert.

Die Flugzeughülle besteht überwiegend aus Aluminiumlegierungen und Polymer-Verbundstoffen (organischen Kunststoffen, Kohlefasern und wabenförmigen Strukturverstärkungen). Der Flugzeugrumpf erhält seine Festigkeit durch Spanten, Träger, Holme, hochbeanspruchbare und in Leichtbau gefertigte Platten, Tür- und Klappenverstärkungen sowie eine widerstandsfähige Außenhaut.

Die Stummelflügel des Hubschraubers erhöhen den Auftrieb und dienen als Waffenstationen. Jeder dieser Flügel ist mit zwei Aufhängungspunkten für Waffen oder Zusatztanks ausgestattet. An ihren Enden befinden sich die UV-26 Fackelautomaten.

Am Heckausleger befindet sich das Höhen- und Seitenstabilisatoren. Das Ende der Seitenflosse bildet ein großzügig ausgelegtes Seitenruder.

Triebwerke

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Der Antrieb des Ka-50 besteht aus zwei TV3-117VMA Turbowellenturbinen, dem Getriebe und dem Energieversorgungssystem. Die Turbinen sind frei laufend und besitzen ein pneumatisch gesteuertes Turbolader-Startsystem. Die Übertragung der von den Turbinen erzeugten Drehkraft erfolgt über ein Zwischen- und Untersetzungsgetriebe. Jede der beiden Turbinen misst 2055 x 650 x 728 mm und entwickelt eine Startleistung von 2200 PS, bei einem Kraftstoffverbrauch von 137 Gramm in der Stunde je PS.

Die Haupttriebwerke sind durch feuerfeste Abteile räumlich vom Starthilfetriebwerk (Auxiliary-Power-Unit, kurz APU) getrennt. Beide Triebwerke sind mit einem zentrifugalen Staubfiltersystem und einem schirmförmigen Abgasaustritt ausgestattet, der die heißen Abgase vor dem Austritt mit Außenluft mischt. Durch das Mischen verringert sich die Infrarotsignatur erheblich.

Die Kraftübertragung erfolgt durch ein Haupt- und zwei Zwischengetriebe. Diese geben das von den Turbinen erzeugte Drehmoment an die Rotoren´weiter und regeln deren Drehzahl. Eine Freilaufkupplung ermöglicht den voneinander unabhängigen Betrieb der beiden Wellenturbinen, so dass bei Ausfall eines Triebwerks der Weiterflug gewährleistet werden kann. Bei einem Totalausfall trennt die Kupplung beide Triebwerke vom Rotor ab, um eine Landung mittels Autorotation zuermöglichen.

Das Hauptuntersetzungsgetriebe besteht aus zwei Getriebekästen und stellt den Betrieb von Hubschraubersystemen und dem Rotor-Bremsmechanismus sicher. Die APU besteht aus der AI-9V Gasturbine und einem pneumatischen Antrieb, der die Turbolader sowie Triebwerksanlasser beim Start mit Druckluft versorgt.



Rotorsystem

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Der Ka-50 besitzt eine koaxiale Anordnung von zwei Hauptrotoren, die über jeweils drei Rotorblätter und eine eigene Blattverstellung verfügen. In der Draufsicht dreht sich der obere Rotor mit und der untere gegen den Uhrzeigersinn. An den frei hängenden Rotorköpfen werden die einzelnen Rotorblätter durch selbstschmierend gelagerte Drehgestänge gehalten.

Die innen hohlen Rotorblätter bestehen aus unterschiedlich starken glas- und kohlefaserverstärkten Verbundkunststoffen. Ihre Blattenden sind um 33° gewinkelt. Das Heck des Hubschraubers, dessen Rahmen und Außenhaut aus organischen Kunststoffen und wabenförmigen Verstärkungen besteht, ist mit der Zelle verklebt.

Funkausrüstung

Die Funkausstattung des Ka-50 besteht aus zwei R-800L1 UHF-Funk mit ihnen kann der Pilot mit dem Kontrollturm und anderen Flugzeugen kommunizieren. Der R-800 wird auch zum Senden und Empfangen verschlüsselter Daten verwendet.

Gegenmaßnahmen

Das L-140 Otklik Laser-Warnsystem kann über eine Reihe von Sensoren feindliche Laser-Entfernungsmesser bzw. –Zielerfassungsgeräte entdecken und identifizieren. Die beiden UV-26 Fackelautomaten für das Auswerfen von 26-mm Infrarot- und Radar-Täuschkörpern befinden sich an den Spitzen der Stummelflügel. Die Behälter enthalten insgesamt bis zu 128 Patronen.

Bewaffnung

Die Bewaffnung der Ka-50 besteht aus einer Bordkanone, externen Kanonenbehältern, Bomben, ungelenkten Raketen und lasergesteuerten Lenkflugkörpern. Das bordeigene Kanonensystem beinhaltet eine NPPU-80 Aufhängung mit einer automatischen 2A42 30-mm Kanone, welche gegen Luft-, Land- und Seeziele eingesetzt werden kann.

Bordkanone

Die Kanone wird über das Hydrauliksystem des Hubschraubers bewegt. Die Aufhängung erlaubt das Schwenken der Kanone von -2°30' bis +9° in horizontaler und von +3°30' bis -37° in vertikaler Richtung. Die Kanonenmunition ist auf zwei Magazine verteilt. Das vordere Magazin fasst 240 Schuss panzerbrechender Munition (AP-Geschosse / -Leuchtspurgeschosse), während das hintere 230 Schuss hochexplosiver Munition (HE-Geschosse) aufnehmen kann.

2A42 Kanone

Die 2A42 Kanone ist gegen leichte gepanzerte Ziele bis auf 1500 m und gegen ungepanzerte Ziele bis auf 2000 m Entfernung effektiv. Die Kanone ist ebenfalls gegen Luftfahrzeuge mit einer Flughöhe von bis zu 2000 m einsetzbar.

Bei der 2A42 Kanone handelt es sich um einen automatischen Gasdrucklader vom aufschießenden Typ, d. h. der Verschluss wird durch einen Teil des in der Patronenkammer beim Schuss entstehenden Drucks geöffnet und eine Patrone nachgeladen. Nach dem Schuss ist der Verschluss dann geschlossen. Die Munition wird über einen Gurt zugeführt.

Die Kanone verfügt über einen Blockiermechanismus, welcher sie am Schießen hindert, sobald sich die letzte Patrone einer der beiden Gurte im Patronenschacht befindet. Der Schlagbolzen wird dann in der geöffneten Position gestoppt. Drückt der Pilot nach dem Wechsel des Gurtes den Feuerknopf erneut, wird das Feuern ohne Nachladen fortgeführt.

Bomben Typen

Der Ka-50 kann Freifallbomben an bis zu vier BD3-UV Waffenstationen tragen, welche an den Stummelflügeln montiert werden. KMGU Behälter für kleinkalibrige Bomben können hier ebenfalls angebracht werden.

  • FAB-250 FAB-250 ist eine Familie von hochexplosiven Bomben mit unterschiedlichem Kaliber. Die Zahl in der Kennzeichnung zeigt das ungefähre Gewicht der Bombe an (in Kilogramm). Diese Bomben sind effektiv gegen stationäre Bodenziele, Ausrüstung, Verteidigungsanlagen, Brücken und Bunker.
  • KMGU-2 Die KMGU-2 (“Allgemeiner Container für kleine Submunition”) wurde entworfen, um kleinkalibrige Bomblets und luftverlegbare Minen auszubringen. Die Submunition ist im Abwurfbehälter in Kartuschen untergebracht (BKF – “Container für Luftnahunterstützung”). Die KMGU-2 besteht aus einem zylindrischen Körper mit vorderen und hinteren Abdeckungen, sowie 8 Kartuschen mit Bomblets oder Minen in speziellen Schächten. Die Klappen werden pneumatisch geöffnet, um die Submunition abzuwerfen.

Panzerabwehrlenkwaffen (ATGM)

Die Ausrüstung des Ka-50 mit Panzerabwehrlenkflugkörpern (Anti Tank Guided Missile - ATGM) beinhaltet bis zu zwölf lasergesteuerte 9A4172 Vikhr ATGMs. Die Vikhr wird von den beweglichen UPP-800 Aufhängungen aus gestartet, welche an den äußeren Stationen der Stummelflügel angebracht werden können. Jede UPP-800 kann bis zu sechs ATGMs tragen.

  • 9K121 “Vikhr” Das Vikhr-Waffensystem wurde entworfen für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge (inklusive Reaktivpanzerung) sowie gegen Luftziele mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 km/h. Der Lenkflugkörper erreicht seine effektive Reichweite von 4km in einer Flugzeit von neun Sekunden. Das Laserzielführungssystem (Laser beam-riding guidance), zusammen mit der elektrooptischen Zielerfassung, stellt unabhängig von der Entfernung eine hohe Zielgenauigkeit sicher.

Raketen Typen

Das ungelenkte Raketensystem des Ka-50 besteht aus bis zu vier B-8V20A oder B-13L5 Gondeln. Jede B-8V20A Gondel enthält 20 80mm S-8 Raketen unterschiedlichen Typs (Hohlladungs-, panzerbrechende, Splitter-, Hochexplosiv- oder andere Gefechtsköpfe mit Leuchtgeschossen, Pfeilen und andere Arten von Projektilen). Die B-13L5 Gondeln enthalten jeweils fünf S-13 122mm Raketen, welche mit einem panzerbrechenden, Hohlladungs- oder Hochexplosiv-Gefechtskopf ausgestattet sein können.

  • S-8 Die S-8 bezeichnet eine Familie ungelenkter Luft-Boden-Raketen, die in der Sowjetunion entwickelt wurde und nach wie vor bei den russischen Luftstreitkräften eingesetzt wird. Die Rakete dient vorrangig zur Bekämpfung halbharter und harter Ziele am Boden.
  • B-8 Behälter Zwanzig Raketen können an einer Waffenstation im B-8 Behälter getragen werden, bzw. in seinen Modifikationen B-8M, B-8M1 und B-8-0 (mit verbesserter Hitzebeständigkeit). Die Hubschraubervariante der B-8 Raketenwerfer trägt die Produktbezeichnung B-8V20A, hat längere Startrohre und ist weniger aerodynamisch, da der Luftwiderstand bei Hubschraubergeschwindigkeiten vernachlässigbar gering ist.
  • S-13 Die S-13 bezeichnet eine Familie ungelenkter Luft-Boden-Raketen im Kaliber 122 mm, die von den sowjetischen Luftwaffe für deren Kampfflugzeuge und -Hubschrauber entwickelt wurde und nach wie vor bei den russischen Luftstreitkräften und in den meisten GUS-Staaten eingesetzt wird. Die Rakete dient vorrangig zur Bekämpfung halbharter und harter Ziele am Boden. Die S-13 Rakete wird aus UB-13 Raketenbehältern abgefeuert, welcher jeweils sechs Raketen fässt.


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